Bund der Freien Waldorfschulen bringt Waldorf-Kreditkarte heraus

Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) bringt in Kooperation mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners (Freunde) und der GLS-Bank eine Waldorf-Kreditkarte heraus. Bei jedem Zahlungsvorgang mit der VISA-Karte fließt ein kleiner Geldbetrag an die zwei gemeinnützigen Verbände, um so die weltweite Waldorfbewegung zu unterstützen.  

Eine nachhaltige Bank und zwei waldorfpädagogische Verbände haben sich zusammengetan, um ihre gemeinsamen Werte in Form einer Kreditkarte in die Öffentlichkeit zu tragen. Denn durch jede Zahlung unterstützt der Karteninhaber die Waldorfbewegung konkret mit Finanzmitteln: dem Verkäufer und damit Zahlungsempfänger wird jeweils ein geringer Betrag (maximal fünf Prozent vom Umsatz) abgezogen, von dem ein Viertel zu je 50 Prozent an die Freunde und den BdFWS fließt. Die Freunde verwenden das Geld für die internationale Waldorfbewegung, der BdFWS für Projekte der Lehrerbildung in Deutschland. Der Karteninhaber zahlt hierbei nur den ausgewiesenen Betrag – je höher dieser ist, desto mehr Geld kann also für die Waldorfbewegung generiert werden.  

Es handelt sich bei der Waldorf-Kreditkarte um eine VISA-Karte, die zu den weltweit am meisten akzeptierten Kreditkarten gehört. Auf Wunsch kann die bestehende Kontoverbindung beibehalten werden, denn die Waldorf-Kreditkarte lässt sich von jedem beliebigen Girokonto aus bei jeder Bank nutzen. Sie kostet eine Jahresgebühr von 30,00 €uro, um bei der GLS-Bank anfallende Grundkosten zu decken und keine Quersubventionierung nötig zu machen. So garantiert diese Gebühr, die immer bei Kreditkarten­zahlungen für den Geldempfänger anfällt, dass im Falle der Waldorf-Kreditkarte die Erträge aus den Zahlungen tatsächlich der Waldorfbewegung zugutekommen und nicht in Herstellungskosten, Logistik oder Werbung fließen.  

Auf der Startseite des BdFWS finden Sie in der rechten Spalte einen Hinweis auf die Waldorf-Kreditkarte – Interessenten können darüber direkt online eine Karte bestellen: http://bit.ly/XAJt7y

Quelle:
Pressemitteilung, 16.04.2013Bund der Freien Waldorfschulen