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Ideen-
und ertragreiche Spendenaktion der Waldorfschule Sankt Augustin
Wow! – Überrraschung, Anerkennung, Befriedigung steckt in diesem
englisch-neudeutschen Ausruf – und er ist die Abkürzung für
Waldorf One World. Unter diesem Motto waren am 29. September wieder
SchülerInnen der 213 deutschen Waldorfschulen in ihrem Umfeld
unterwegs, um Spenden für benachteiligte Kinder in der ganzen
Welt zu sammeln. Schüler und Schülerinnen der Waldorfschule
in Sankt Augustin – in diesem Jahr erstmals dabei – zählten
am Ende des WOW-Days über 2600 EUR –

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Wow,
toll! Der Betrag geht wie die gesammelten Spenden
anderer Schulen auf das Spendenkonto der Initiatoren,
der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ und
wird zu 100% an Projekte in Enwicklungsländern
weitergeleitet:
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Schulen
und Sozialprojekte, die unter schwierigsten Verhältnissen
versuchen, mit Hilfe der Waldorfpädagogik das Kind
in den Mittelpunkt zu stellen. |
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Es
verändert die Welt, wenn z.BFrauen aus den Townships
um Kapstadt/Südafrika eine Erzieherinnenausbildung
machen können, dann ihr eigenes „Educare Centre“
eröffnen – und viele kleine Kinder nicht mehr trostlose
Tage auf der Straße verbringen, sondern kindgerechte
unter gekonnter und liebevoller Betreuung. Vor 90 Jahren
hat die erste Waldorfschule in Stuttgart ihre Pforten
geöffnet. |

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Heute ist daraus eine weltweite
Bewegung mit mehr als 1000 Schulen geworden. „Eines
haben diese verschiedenen Waldorfinitiativen gemeinsam:
Die Begeisterung für eine Pädagogik, die sich
am Kind orientiert“, erläutert Holger Niederhausen
von den „Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners“.
Die „Freunde“ setzen sich für die internationale
Waldorfbewegung ein und vermitteln Freiwilligendienste
in alle Welt. Gemeinsam mit dem Bund der Freien Waldorfschulen
animieren und motivieren sie die Schulen seit Jahren
auch für den bundesweiten WOW-Day. |
Denn
die Waldorfschulen und sozialen Einrichtungen für
benachteiligte Kinder im Auslan
d erhalten vielfach gar
keine staatliche Unterstützung für ihre Arbeit
und sind daher auf Spenden angewiesen. Übrigens,
die Sankt Augustiner Schülerinnen und Schüler
waren nicht einfach mit Sammelbüchsen unterwegs.
Jede Klasse hatte eigene Ideen entwickelt, die Spenden
„zu verdienen“: Manche arbeiteten als Aushilfe in verschiedenen
Läden, andere wuschen Autos, pflegten Gärten,
halfen in vielen Haushalten, präsentierten Circus-Darbietungen,
verkauften Kuchen und Selbstgebasteltes und musizierten
in Bonn und Sankt Augustin. Kreative Ideen und viel
Engagement kamen zusammen und „nebenbei“ Publicity für
gute internationale Taten und für eine lebendige
Schule der Region. Weitere Informationen finden
Sie unter www.freunde-waldorf.de/wow2009 und unter
www.waldorfschule.de

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